Mentale Gesundheit in der Medienbranche: Wie kreative Teams Resilient bleiben
- Lisa Tobschall

- 23. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ein wissenschaftlich fundierter, ehrlicher und augenzwinkernder Blick auf Team-Resilienz – und was Führung & HR jetzt konkret tun können.

Nein, das ist keine Sitcom. Das ist Realität – in vielen Agenturen, Redaktionsteams und Filmproduktionen.
Die mentale Gesundheit in der Medienbranche ist unter Druck wie nie: enge Deadlines, ständige Erreichbarkeit, Kreativität auf Knopfdruck und wenig echte Regeneration. Das spürt man – in Meetings, Slack-Nachrichten und manchmal auch auf dem Flur.
Was passiert, wenn mentale Gesundheit keine Priorität hat?
Fluktuation steigt.
Krankentage nehmen zu.
Kreativität sinkt.
Konflikte nehmen zu.
Führung wird zum Krisenmanagement.
Eine aktuelle Studie der TK (2023) zeigt: Die Medienbranche gehört zu den Top 3 der Branchen mit dem höchsten psychischen Belastungslevel. Burnout, innere Kündigung und Dauerstress sind längst keine Einzelfälle mehr.
Die gute Nachricht: Resilienz ist trainierbar. Und sie beginnt im Team – aber auch bei jeder einzelnen Person.
💡 Was bedeutet Resilienz im Agenturalltag?
Resilienz ist die Fähigkeit, mit Herausforderungen, Druck und Veränderungen gesund umzugehen – ohne dabei die eigene Energie, Klarheit und Menschlichkeit zu verlieren.
Sie ist die Grundlage für mentale Gesundheit in der Medienbranche. Und: Sie kann in Teams systematisch gefördert werden.
🔧 Was Führung & HR konkret tun können:
1. Psychologische Sicherheit schaffen
Teams brauchen einen Raum, in dem man über Belastung sprechen darf – ohne Angst vor Abwertung. Regelmäßige, gut moderierte Check-ins und „Temperaturmessungen“ sind einfache Tools mit großer Wirkung.
Studien zeigen: Psychologische Sicherheit ist der stärkste Prädiktor für leistungsfähige Teams (Harvard Business School, Edmondson, 1999).
2. Stresskompetenz trainieren
Resilienz heißt nicht „Zähne zusammenbeißen“, sondern Stress verstehen und klug regulieren. Hilf deinem Team mit gezielten Trainings zu:
Neurobiologie von Stress
Ressourcenarbeit
Mentaler Selbstführung
3. Verantwortung gemeinsam verteilen
Mentale Gesundheit ist kein individuelles Problem – sie ist eine Führungsaufgabe.Teams, in denen Rollen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten regelmäßig reflektiert werden, brennen weniger aus und bleiben handlungsfähig.
4. Erholung integrieren – nicht aufs Wochenende schieben
Schon kleine Rituale wie eine „digitale Mittagspause“ oder stille 10 Minuten am Wochenstart wirken Wunder.Und: Erholung ist ein Resilienzfaktor. Wer Pause macht, arbeitet nachhaltiger und kreativer (vgl. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2021).
5. Selbstführung fördern
Jede*r im Team sollte wissen:
Was gibt mir Energie?
Was stresst mich?
Welche Strategien helfen mir in stürmischen Phasen?
Einzelcoachings, Impulstrainings und praktische Tools helfen, das Bewusstsein und die Selbstverantwortung zu stärken.
❤️ Warum Humor hilft – und wie wir mit NOOR Teams wirklich stärken
Humor ist keine Flucht – er ist ein Bewältigungsmechanismus. Er aktiviert das parasympathische Nervensystem, hilft beim Perspektivwechsel und stärkt die Verbindung im Team.
NOOR Resilienztrainings verbinden genau das:
Wissenschaftlich fundiertes Know-how
Praxisnahe Tools für den Alltag
Eine Atmosphäre, in der auch gelacht werden darf
🎯 Fazit: Mentale Gesundheit in der Medienbranche ist kein Bonus – sie ist Voraussetzung für kreative Höchstleistung
Wenn du willst, dass dein Team gesund bleibt, klar denkt und langfristig gute Arbeit macht, dann investiere jetzt in seine Resilienz. Nicht irgendwann. Jetzt.


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