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Wie finde ich ein Ventil für Trauer in einer Welt, die Lachen erwartet?

  • Autorenbild: Lisa Tobschall
    Lisa Tobschall
  • 2. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Frau mit Be You licht im gesicht
Be you & your feelings

Wie ich lernte, mit Kreativität meine Trauer zu verarbeiten – und warum ich heute anderen genau das weitergebe

Dieses Jahr hat mich ein Verlust tief getroffen – so sehr, dass ich lange Zeit kaum wusste, wie ich überhaupt noch „funktionieren“ soll. Eine Welle von Trauer und Schmerz hat mich immer wieder überschwemmt, manchmal unerwartet und mit voller Wucht. U nd dennoch: Die Welt um mich herum verlangt, dass ich weiterlache, weitermache, als sei nichts passiert.

Ich spürte eine große Diskrepanz: Wie soll man trauern, wenn alle erwarten, dass man stark bleibt? Wie soll man weinen, wenn man ständig hört, „Reiß dich zusammen“?

Diese innere Zerrissenheit hat mich an den Rand meiner Kräfte gebracht – bis ich mich langsam auf eine Reise zu mir selbst begab. Ich suchte nach einem Weg, wie ich meine Gefühle nicht nur aushalten, sondern wirklich verstehen und verarbeiten kann. Es ist wichtig das wir ein Ventil für Trauer finden.

Mein Ventil für Trauer: Kreativer Ausdruck

Musik, Malerei und Schreiben wurden für mich zu Lebensrettern.

  • Musik hat mir einen Raum gegeben, um all die Gefühle zu fühlen, die ich nicht in Worte fassen konnte.

  • Beim Malen durfte ich ohne Zensur das ausdrücken, was tief in mir brodelte – Farben wurden meine Sprache, die keiner Worte bedurfte.

  • Das Schreiben half mir, das Chaos im Kopf zu ordnen und meiner Trauer eine Struktur zu geben, einen Sinn zu suchen.

Diese kreativen Ventile waren nicht nur Therapie, sondern eine Entdeckung: Hier konnte ich ehrlich sein, hier durfte ich schwach sein, ohne Angst vor Bewertung.

Warum Kreativität für Trauer so wichtig ist

Trauer lässt sich nicht einfach „wegdenken“. Sie braucht Raum – in uns und um uns herum.

Kreativität ist ein sicherer Hafen, in dem Gefühle sichtbar werden dürfen, ohne verurteilt zu werden. Sie gibt uns die Möglichkeit, unsere innere Welt zu erkunden und uns selbst wieder näherzukommen.

Als Coach und Trainerin gebe ich diese Erfahrung weiter

Heute begleite ich Menschen dabei, ihre Gefühle ebenfalls kreativ zu entdecken und zu verarbeiten.

In meinen Coachings und Workshops ermutige ich dazu, das eigene „Ventil“ zu finden – sei es Malerei, Schreiben, Musik oder andere kreative Ausdrucksformen.

Denn gerade in der Arbeitswelt, die oft von Leistung und Rationalität geprägt ist, fehlt es an Orten, wo wir ehrlich mit unseren Emotionen sein können.

Eine sichere Arbeitsumgebung, in der Trauer und Verletzlichkeit erlaubt sind, ist für mich kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Wie können wir solche Räume schaffen?

  • Offenheit zeigen und emotionale Ehrlichkeit wertschätzen

  • Führungskräfte und Teams ermutigen, Gefühle zu teilen

  • Kreative Methoden als festen Bestandteil von Meetings oder Coachings integrieren

  • Den Mut haben, Schwäche nicht als Makel zu sehen, sondern als Teil der menschlichen Erfahrung

Mein Appell an dich:

Finde dein Ventil. Erlaube dir, deine Gefühle zu fühlen und kreativ auszudrücken.

Trauer gehört zum Leben – und mit ihr können wir wachsen, wenn wir ihr Raum geben.

Wenn du mehr über meinen Weg und praktische Impulse zur kreativen Trauerverarbeitung erfahren möchtest, lade ich dich herzlich ein, buche gerne ein kennenlernen mit mir.

 
 

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Telefon: 0176 81175654
E-Mail: hallo@noor.jetzt

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